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Die Duranta repens wird in Deutschland noch nicht lange angeboten. Um sie besser bekannt zu machen, wurde sie daher zur „Trendpflanze 2010“ ernannt und wird vermutlich im kommenden Jahr zu vielen Hobbygärtnern auf Balkon und in Gärten ziehen. Im Grunde ist es schaden, dass Duranta repens erst jetzt zu uns gefunden hat, denn sie ist eine wirklich außergewöhnliche Schönheit. Ihren Ursprung hat sie in Mittelamerika sowie dem nördlichen Südamerika und ist in zahlreichen Gärten von Kalifornien bis Brasilien zu Hause.
Bei uns bekommt man Duranta repens als Samen, Steckling oder als fertige Pflanze im Topf. Empfohlen wird die Ansiedelung in einem Kübel, sie kann jedoch auch draußen angepflanzt werden. Wenn irgend möglich, sollte man ihr im Sommer einen Außenplatz gönnen. Allerdings sollte sie nicht an einem Ort stehen, an dem sie sehr lange direkter Sonne ausgesetzt ist. Zu wenig Sonne ist jedoch auch nicht gut. Ideal ist ein Platz, an dem sie vor der Mittagshitze geschützt stehen kann.
Im Winter steht Duranta repens lieber in einem Wintergarten als draußen, denn als Pflanze der Subtropen mag sie die Kälte und vor allem den Frost nicht. Wird sie jedoch gut verpackt und mit Stroh beispielsweise vor Frost geschützt, kann sie auch den Winter überleben. Nach dem Ende der Winterpause, also etwa im späten März oder Anfang April, sollte sie gut zurück geschnitten werden, damit sich die neuen Triebe richtig entfalten können. Dafür belohnt Duranta repens mit einer langen Blühzeit von April bis zum November in einem wunderschönen Blau.
Die Pflanze oder vielmehr ihre Blätter und Früchte gelten als unverträglich bis giftig. Daher sollte man Duranta repens außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren aufstellen. Außerdem neigt sie dazu, Parasiten anzulocken, was sich jedoch mit natürlichen Mitteln wie Neemöl bekämpfen lässt.
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